Hautkrebs Behandlung & Diagnose
in Rottweil

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 120.000 Menschen an Hautkrebs. Über 2.000 Menschen sterben jährlich, oft in jungen Jahren, an den Folgen der Erkrankung. Auffällige Veränderungen der Haut lassen sich in der Regel gut behandeln, wenn sie früh erkannt werden.

Seit Juli 2008 haben in Deutschland alle gesetzlich krankenversicherten Personen ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Hautarzt, die ein frühzeitiges Erkennen und eine rechtzeitige Hautkrebsbehandlung ermöglichen kann. Einige der gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen diese Vorsorge auch schon vor dem 35. Lebensjahr. Fragen Sie Ihre Krankenkasse und machen auch Sie davon Gebrauch – früh erkannt, ist Hautkrebs meist heilbar.

Die Heilung kann in Abhängigkeit von der Art des Hautkrebses entweder ganz ohne Messer oder schonend in lokaler Betäubung dermatochirurgisch erfolgen. Dabei wird auf die Heilung ebenso Wert gelegt wie auf ein gutes Aussehen nach erfolgtem Eingriff.

Computergestützte Hautkrebsvorsorge

Fakten zur computergestützten Hautkrebsvorsorge

AnwendungsbereichKörper, Kopfhaut
MethodeComputergestützter Körperscan
Intervalljährlich

Vorsorgeuntersuchung


Heilung bei Hautkrebs ist möglich, wenn er früh erkannt wird. Daher ist Früherkennung durch Vorsorge wichtig. Für gesetzlich Versicherte, die 35 Jahre oder älter sind, gibt es alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung, bei der Ihr Hausarzt oder Ihr Facharzt für Dermatologie (Hautarzt) Ihre Haut in der Regel nur mit den Augen untersucht. Diese Vorsorge ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht optimal.

Welche neuen Erkenntnisse gibt es?


Neuere Forschungsergebnisse über die Entstehung von schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) weisen darauf hin, dass die meisten malignen Melanome auf normaler Haut neu entstehen und nur selten aus schon bestehenden Pigmentmalen (auch "Leberflecken" genannt) hervorgehen. Dabei sieht der schwarze Hautkrebs am Anfang völlig unauffällig aus. Ältere, möglicherweise auch auffällige Pigmentmale sind keine Vorläuferzellen eines malignen Melanoms.

Computergestützter Körperscan für höhere Sicherheit


Maligne Melanome entstehen nur selten aus schon vorhandenen Pigmentmalen. Bei der Hautkrebsvorsorgeuntersuchung, die von den Krankenkassen übernommen wird, erfolgt lediglich eine Hautkontrolle mit bloßem Auge. Wesentlich sicherer werden neue Hautveränderungen mit einem computergestützten Körperscan erkannt. Dabei wird der Hautzustand in regelmäßigen Abständen dokumentiert, wobei einzelne Muttermale mit der auflichtmikroskopischen Fotografie festgehalten werden. Auffällige Muttermale können so mit einer 20- bis 70fachen Vergrößerung untersucht werden. So wird objektiv ermittelt, welche Veränderungen zwischen zwei Kontrolluntersuchungen stattgefunden haben. Auch mit dem bloßen Auge kaum erkennbare Entwicklungen können so frühzeitig diagnostiziert werden. Besonders bei Patienten mit erhöhtem Hautkrebsrisiko sollte der digitale Körperscan, dessen Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen werden, Bestandteil der jährlichen Vorsorgeuntersuchung sein. 

Was folgt daraus für Ihre Vorsorge?


Experten empfehlen eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung einschließlich eines computergestützten Körperscans, im Idealfall jährlich. Damit lässt sich relativ sicher erkennen, ob Pigmentmale neu hinzugekommen sind und wie sie sich entwickeln. Der digitale, computergestützte Körperscan gilt als effektive Methode zur Früherkennung, das zeigen mehrere wissenschaftliche Studien.

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