Feigwarzen (Condylome) erfolgreich entfernen

Feigwarzen zählen als Viruserkrankung zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Charakteristischerweise zeigen sich diese auch als Feucht- oder Viruswarzen bezeichneten Feigwarzen im Genital- und/oder Analbereich erkrankter Patienten. Frauen und Männer sind im Schnitt mit etwa gleicher Häufigkeit von der Viruserkrankung betroffen. Je nach individueller Symptomatik bieten wir im Hautzentrum von Dr. med. Thomas Schulz unterschiedliche Methoden der Behandlung von Feigwarzen an.

Wie entstehen Feigwarzen?

Feigwarzen sind auf eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomvirus (HPV) zurückzuführen. Dieses Virus wird in den meisten Fällen während des Geschlechtsverkehrs übertragen. Das Nutzen von Kondomen kann daher mit hoher (aber nicht mit absoluter) Sicherheit vor einer Infizierung schützen. 

Charakteristika & Verbreitung von Feigwarzen

Die häufig etwa stecknadelkopfgroßen und hautfarben bis bräunlichen Feigwarzen treten selten einzeln auf, sondern neigen zu Gruppenbildungen. Obwohl die Warzen nicht in allen Fällen Beschwerden hervorrufen, gehen sie manchmal mit Schmerzen, Brennen und/oder Juckreiz einher.
Da nicht alle mit dem HPV infizierten Menschen Feigwarzen aufweisen, kann die Erkrankung auch ohne sichtbare Symptome verlaufen. Schätzungen zufolge sind ca. 15 % der deutschen Bundesbürger von einer HPV-Infektion betroffen - bei lediglich 2 % der Deutschen bilden sich allerdings Feigwarzen aus. Das Risiko einer Warzenbildung kann durch Einflussfaktoren wie langfristigen Stress und ein geschwächtes Immunsystem begünstigt werden.
Je nach Patient können die durch den HPV verursachten Warzen bereits einige Tage oder erst viele Monate nach einer erfolgten Infektion auftreten. 

Behandlungsmöglichkeiten

Welche Behandlungsschritte sich im Einzelfall zwecks effektiver Feigwarzenbehandlung eignen können, beurteilt Dr. Schulz auf Grundlage eines Patientengespräches und einer ausführlichen körperlichen Untersuchung. Meistens empfiehlt sich darüber hinaus auch eine ärztliche Untersuchung des Sexualpartners.
Liegen bei einem Patienten bekannte Grundleiden (wie etwa Immundefekte) vor, die das Auftreten von Feigwarzen begünstigt haben können, umfassen Behandlungsschritte im Regelfall nicht nur eine reine Symptombekämpfung, sondern auch eine Therapie der entsprechenden Grunderkrankung.
Hinsichtlich der Behandlungsmethoden kann zwischen äußerlich anzuwendenden Chemotherapetika und operativen Eingriffen unterschieden werden:

Je nach individueller Symptomausprägung eignen sich zur äußeren Warzenbekämpfung beispielsweise Podophyllin-Präparate und Imiquimod (ein sogenanntes Virustatikum, also ein Mittel zur Virenbekämpfung) - zwecks Anwendung verschiedener Präparate sind ärztliche Kontrollen unerlässlich.

Eine operative Behandlung von Feigwarzen ist etwa mithilfe einer Kürettage möglich - im Rahmen dieses Eingriffes werden vorliegende Feigwarzen durch den Einsatz eines Rundskalpells abgetragen.

Ein weiteres operatives Verfahren ist die Elektrokoagulation, bei der Warzen mithilfe von elektrischem Strom entfernt werden.

Die sogenannte Kryochirurgie macht sich zum Zweck der Feigwarzenbekämpfung die gezielten Auswirkungen von Kälte zunutze - ausgebildete Warzen werden starken Kälteeinflüssen ausgesetzt und gehen in der Folge zugrunde.

Nicht zuletzt kann auch die Lasertherapie eine effektive und nachhaltige Entfernung von Feigwarzen erzielen.

Beim Vorliegen sehr großer Warzen kann sich schließlich eine Kombination aus mehreren Behandlungsmethoden empfehlen. 
Dr. med. Thomas Schulz und sein Team in Rottweil beraten Sie gerne in allen Fragen rund um das Thema „Feigwarzen”.

Für ein unverbindliches Beratungsgespräch kontaktieren Sie uns unter 0741 - 17 443-0 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.