Melasma – Was ist das?

Bei einem Melasma handelt es sich um eine erworbene übermäßige Pigmentierung der Haut, die in den meisten Fällen hormonell bedingt ist. Die Pigmentflecken manifestieren sich in unregelmäßig geformten dunklen Hautzonen. Die Hyperpigmentierung der Haut tritt vor allen Dingen an den Stellen des Körpers auf, die am häufigsten der Sonne ausgesetzt sind. Dazu gehört naturgemäß das Gesicht – meist sind Stirn, Wangen und Schläfen, aber auch Kinn, Nase oder Oberlippe betroffen. Bei Schwangeren entwickeln sich die verdunkelten Hautpartien oft symmetrisch und erscheinen fast wie eine Maske. Seltener zeigt sich ein Melasma an Unterarmen und Händen oder am Dekolleté. Die braun gefärbten Flecken gehen mit keinerlei Beschwerden einher und sind vollkommen harmlos. Die Pigmentflecken stellen allerdings kosmetisch eine erhebliche Beeinträchtigung dar und werden von Betroffenen als sehr belastend empfunden. Dr. med. Thomas Schulz und sein Team bieten verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an, die die unschönen Hautveränderungen deutlich reduzieren können. 

Die erworbene Pigmentstörung während oder nach der Schwangerschaft wird auch als „Chloasma“ bezeichnet. Die Begriffe Melasma und Chloasma werden gleichberechtigt verwendet. 

Mögliche Ursachen eines Melasmas

Ein Melasma ist meist hormonell bedingt und steht in direktem Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung. Auslöser der Pigmentstörung sind in den meisten Fällen weibliche Geschlechtshormone. Östrogene und Gestagene sind vor allen Dingen während einer Schwangerschaft deutlich erhöht. Die Wissenschaft geht derzeit davon aus, dass weibliche Hormone bestimmte Zellen, die sogenannten Melanozyten, zur vermehrten Produktion von Melanin anregen. Melanin ist für die Pigmentierung der Haut zuständig und färbt die Haut bei Sonneneinstrahlung dunkel. Bei einem Melasma sind bestimmte Hautzonen stärker pigmentiert und treten als dunkle Verfärbung zutage. Die Pigmentstörung verstärkt sich, je häufiger und länger die Haut der Sonne ausgesetzt ist. Deshalb haben betroffene Frauen, deren letztes Schwangerschaftsdrittel in die Sommermonate fällt, besonders unter der Hyperpigmentierung zu leiden. Nicht immer bilden sich Pigmentflecken nach der Entbindung und Normalisierung des Hormonspiegels zurück. 

Frauen, die regelmäßig hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille einnehmen oder bei Eintritt in die Wechseljahre eine Hormonersatztherapie erhalten, tragen ebenfalls ein erhöhtes Risiko, ein Melasma zu entwickeln. 

Nicht selten besteht auch eine genetische Veranlagung für Hyperpigmentierung. 

Da ein Melasma zu 90 % mit der vermehrten Ausschüttung weiblicher Hormone zusammenhängt, sind nur wenige Männer vom diesem Phänomen betroffen. 

Eine Pigmentstörung kann unter anderem durch Schilddrüsenerkrankungen bedingt sein oder durch eine Unverträglichkeit gegen Medikamente oder Kosmetika entstehen. 

Auch Menschen, die überdurchschnittlich viele Muttermale aufweisen, gehören zur Risikogruppe. 

Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten 

Je nach individueller Ausprägung und Ursache stehen verschiedene Therapiemethoden zur Verfügung, die Dr. med. Thomas Schulz eingehend mit der Patientin bespricht. Bei einer Hyperpigmentierung kommen Behandlungsmaßnahmen wie ein Bleichcremes, Lasertherapie oder eine Eigenblutbehandlung (PRP) infrage. 

Bleichcremes

Bleichcremes sollen auf den Stoffwechsle der Melanozyten einwirken und die Produktion vom Melanin hemmen. Gleichzeitig hellen Sie die Haut auf. Pigmentflecken können dadurch im Verlauf der Anwendung über Wochen verblassen. 

Lasertherapie

Bei dieser Behandlung zerstören Laserstrahlen mit einer ganz bestimmten Wellenlänge gezielt die dunklen Pigmente in der Haut, ohne das umliegende Gewebe in Mitleidenschaft zu ziehen. Die winzigen Partikel werden nach und nach über das Lymphgefäßsystem abtransportiert und vom Körper rückstandslos abgebaut. Zudem werden Wachstumsfaktoren in Gang gesetzt, die für eine Neubildung der oberen Hautschicht sorgen. 

PRP – Eigenbluttherapie

Eine weitere Behandlung, die Dr. Schulz in seinem Hautzentrum erfolgreich durchführt, ist die sogenannte PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma = plättchenreiches Plasma). 

Die Eigenbluttherapie nutzt die natürlichen Selbstheilungskräfte der Haut, um eine normale Pigmentierung zu erreichen und Pigmentflecken zu minimieren. 

Dazu wird der Patientin eine geringe Menge Blut aus der Armvene entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Bei dem Vorgang werden die roten Blutplättchen durch Zentrifugieren von den weißen Blutkörperchen getrennt. Übrig bleibt konzentriertes Blutplasma, das eine Vielzahl an wertvollen Wachstumsfaktoren enthält. 

Nun wird das Plasma mittels feinster Nadeln in mittlere Gewebeschichten der betroffenen Hautzone injiziert – anschließend wird eine kühlende Hyaluron-Maske aufgelegt. 

Die multiplen Mikroverletzungen der Haut und die im Blutplasma enthaltenen Wachstumsfaktoren stimulieren die körpereigenen Selbstheilungskräfte und sorgen für eine Zell- und Gewebserneuerung. 

Wissenschaftler stellten fest, dass auch die Aktivität der Zellen, die zu viel Melanin produzieren, durch eine Behandlung mit PRP heruntergefahren wird. 

Die Behandlung hat darüber hinaus einen erfreulichen Nebeneffekt, denn sie wirkt wie eine Verjüngungskur für die Haut. Das Gewebe erneuert sich bis in die Tiefe und wird zur Neubildung von Kollagen, Elastin und natürlichem Hyaluron angeregt. Die Haut gewinnt an Spannkraft, Elastizität und Volumen – das Gesicht wirkt insgesamt verjüngt. 

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sind nach der Erstbehandlung weitere 2 – 3 Sitzungen zu empfehlen. Da das gewünschte Ergebnis durch einen längeren Prozess der Neubildung von Haut und Gewebe erreicht wird, braucht es etwas Geduld, bis die ersten Resultate sichtbar sind. Nach einigen Wochen machen sich erste Ergebnisse bemerkbar, die sich mit jedem Tag verbessern bis nach 3 – 6 Monaten das Ziel erreicht ist. 

Welche der beschriebenen Behandlungen die richtige für Sie ist, hängt von Ursache und individueller Ausprägung ab. Dr. med. Thomas Schulz und sein Team beraten Sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Melasma.

Kontakt 

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